Beate Busse Bequet - Tieroase Berlin-Brandenburg
Inge Bassi - Tieroase Südeifel

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Letztes Update am
11.07.2010

Tieroase am Regenbogen e.V.

Helfen Sie uns helfen!

Tieroase am Regenbogen e.V.
Mittelbrandenburgische Sparkasse
BLZ: 160 500 00
Kontonummer 3639000519
IBAN: DE24 1605 0000 3639 0005 19
BIC-/SWIFT-Code: WELA DE D1 PMB
 
Spendenquittungen werden auf Anfrage ausgestellt.
  
 

Wir danken allen, die uns im Jahr 2009 mit Spenden oder einer Patenschaft für eines unserer Tiere unterstützt haben.


Bitte vergessen Sie uns auch im Jahr 2010 nicht, denn unsere Tierarzt-, Medikamente- und Operationskosten für unsere chronisch kranken Hunde sind in der letzten Zeit enorm gestiegen. Insbesondere unsere „Alten“ brauchen nicht nur ein warmes Plätzchen und gutes Futter, sondern auch eine adäquate tierärztliche Betreuung.


Jahr 2009 – Rückblende

Das Jahr 2009 war für uns alle ein schweres Jahr. So hatte mein Mann Nick im Januar einen Schlaganfall, von dem er immer noch nicht genesen ist und ich musste mich im Frühjahr einer schweren Operation unterziehen. Wir, besonders Inge, haben Abschied nehmen müssen von vielen unserer lieben, alten, kranken Tiere. Einen Tag bevor im WDR am 13.09.2009 bei “Tiere suchen ein Zuhause“ ein Beitrag über Inge Bassi ausgestrahlt wurde, war Mousy verstorben, wenige Monate vorher Mickey. Sie waren die ersten Labor-Foxhounds die Inge von ihrer Freundin und Vertrauten, der bekannten Tierschützerin Karin Löhken (verstorben 20.03.2006), im Jahr 2000 aufgenommen hatte. Einige Monate, nachdem im RBB am 11.04.2009 bei “Tier zuliebe” über unseren Gnadenhof berichtet wurde, verstarb der liebe alte Kater Stiefel, der sein Pfötchen während der Dreharbeiten dem Kameramann zur Begrüßung entgegengestreckt hatte. Auch unsere beiden Gänse, Gitte und Gansi, von denen der Moderator und Tierfreund Attilla Weidemann eine während der Aufnahmen auf dem Arm hielt, sind im Herbst gestorben. Wie sehr man auch Gänse lieb haben kann und wie sehr ich die beiden vermisse können sich wahrscheinlich viele Menschen gar nicht vorstellen.

Wir gedenken all unserer Freunde, die in diesem Jahr von uns gegangen sind und wir werden unser Versprechen halten, sie in unseren Herzen zu tragen und sie nie zu vergessen, so lange wir leben.

Doch wer Tierschützer ist, hat nicht die Zeit, sich in Selbstmitleid und Trauer zu hüllen und die Augen vor dem Elend Abertausender leidender, hilfloser Tiere zu verschließen.

So werden wir auch weiterhin unsere Herzen und Türen öffnen, um einigen dieser Tiere, die die menschliche Gesellschaft abgeschrieben, ausgesetzt oder zum Sterben verurteilt hat, zu helfen – so weit es uns möglich ist.

Aber dazu brauchen wir Ihre Hilfe!

Der Schutz der Tiere ist nicht nur die Aufgabe einiger, weniger Tierschützer, sondern die globale Verantwortung aller Menschen. Sich überdrüssig gewordener oder nicht mehr gewinnbringender Tiere zu entledigen durch jegliche Maßnahmen die zum Tode dieser Tiere führen ist nicht nur eine Sünde, sondern ein Verbrechen und eine Straftat. Dies sollte auch für die Tierärzte gelten, die zur Giftspritze greifen, um Tiere, nur weil sie ein paar Altersbeschwerden oder leichte Behinderung haben, zu „erlösen“, wie sie es nennen, wenn der Kunde es denn so wünscht!

Wir hoffen und wünschen uns, dass das Jahr 2010 für uns alle und für den Tierschutz ein besseres Jahr werden wird.

Beate Busse Bequet

 


Tieroase am Regenbogen e.V.

Der Verein wurde am 09. Juni 2007 gegründet. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit wurde am 18. Juli 2007 erteilt. Am 10. September 2007 wurde der Verein bei dem zuständigen Vereinsregister eingetragen.

Freistellungsbescheid des Finanzamtes vom 05.08.2008: Die Körperschaft Verein „Tieroase am Regenbogen“ e.V. fördert folgende allgemein als besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke:

Förderung des Tierschutzes

Neben allgemeinen Tierschutzaufgaben unterstützt der Verein, gemäß seiner begrenzten finanziellen Möglichkeiten durch Futterspenden und Übernahme von Tierarztkosten zwei Gnadenhöfe, auf denen derzeit circa (zeitweise sind es mehr) 20 Hunde, 10 Katzen, einige Minischweine und Gänse gehalten werden. Dies sind:

Tieroase Berlin-Brandenburg (Beate Busse Bequet)
und
Tieroase Südeifel (Inge Bassi)
 

 
Der Verein Tieroase am Regenbogen e.V. und die Gnadenhöfe Tieroase Berlin-Brandenburg und Tieroase Südeifel:
  • Erhalten keine finanzielle Unterstützung eines Tierschutzdachverbandes oder Fördermittel.
  • Es werden keine Gehälter oder finanzielle Zuwendungen für die Betreuung und Versorgung der Tiere bezahlt.
  • Es gibt keine regelmäßigen Einnahmen durch die Vermittlung von Tieren, da die Tiere nicht vermittelbar sind.
  • Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
  • Die Unterhaltskosten für die Tiere (Futter, Katzenstreu, Stroh usw.) belaufen sich pro Gnadenhof auf ca. 500,00 Euro pro Monat – ohne Tierarztkosten und Medikamente. Bisher bezahlen wir, die Betreiber der Gnadenhöfe, diese Kosten fast ausschließlich privat aus eigener Tasche.
  • Auch die Tierarztkosten (regelmäßige Impfungen, regelmäßige präventive Entwurmung und Zeckenbehandlung, Zahnsanierungen, Operationen, Untersuchungen bei Spezialisten, z.B. Herzultraschall usw.) und Kosten für Medikamente bezahlen wir ebenfalls aus eigener Tasche.

Helfen Sie uns helfen!

Jede noch so kleine Spende kommt direkt und ohne Abzüge den Tieren zugute.

Sie können aber auch helfen, indem Sie eine Patenschaft übernehmen für eines der Tiere auf den beiden Gnadenhöfen.


Die Entstehung des Namens „Tieroase am Regenbogen“:

Die Tieroase am Regenbogen – sie ist eine Oase für Tiere, die wir in Berlin-Brandenburg und in der Südeifel geschaffen haben. Eines Tages, als ich nach einem Gewitter nach draußen ging, sah ich am Himmel einen Regenbogen. Er hatte sich wie ein schützendes Dach über das Grundstück gelegt. Als ich den Regenbogen am Himmel so ansah, bis er irgendwann verblasste und schließlich ganz verschwunden war, da überkam mich ein sonderbares Gefühl. Es war ein Gefühl der Geborgenheit, Schutz und Sicherheit für die, die hier endlich ein endgültiges Zuhause gefunden hatten und eine Verbundenheit mit denen, die hier von uns Abschied nehmen mussten. Da kam mir die Regenbogenbrücke in den Sinn. Für viele unserer Tiere ist der Weg über die Regenbogenbrücke nicht in weiter Ferne, wenn sie zu uns kommen. So ist der Name Tieroase am Regenbogen entstanden.

Tieroase am Regenbogen e.V.

Die Tiere auf dem Logo, die im Schutze des Regenbogens ein endgültiges Zuhause gefunden haben, sind einige unserer Tiere. Da ist Gansi, eine ehemalige Weihnachtsgans, Foxhound Bella, ein ehemaliger Laborhund, Minischwein Karli, der einst in einem kleinen Käfig vor sich hin dümpelte und Kater Felix, ein Wegwerftier, der dann mit 70 anderen Tieren in einer Wohnung eingesperrt war. Vier traurige Schicksale von vielen, die nun ein artgerechtes Leben führen dürfen.

 

 

 

 

In den beiden Tieroasen finden hauptsächlich alte, kranke und nicht mehr vermittelbare Tiere ein dauerhaftes Zuhause. Die aufgenommenen Tiere leben in Gemeinschaft mit Menschen und Artgenossen. Hier gibt es keine Zwinger oder Leinenzwang, sondern eine Rudelhaltung. Hier leben alle Zwei- und Vierbeiner zusammen in einer großen Familie. Haus und Grundstück stehen ihnen uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Mehrzahl der Hunde sind ehemalige Laborhunde, bzw. Versuchstiere. Aber auch einige Minischweine sind ehemalige Versuchstiere. Einige der Hunde sind ehemalige Meutehunde aus einer Jagdmeute, die aus Altersgründen oder krankheitsbedingt „jagduntauglich“ geworden sind. Doch auch Hunde aus Tierheimen und Abgabetiere von Privatpersonen haben hier ein endgültiges Zuhause gefunden.

Die Katzen, ebenfalls zumeist alt und/oder krank wurden von Privatpersonen, Tierheimen und Tierärzten übernommen.

Viele der Tiere weisen durch eine nicht artgerechte Haltung Verhaltensstörungen auf. Sie können uns nicht sagen, was sie alles durchgemacht haben und ertragen mussten. Oft dauert es sehr lange, bis sie begreifen, dass es Menschen gibt, denen sie vertrauen können. Es ist die Zeit, die die Wunden heilen lässt, und diese Zeit geben wir ihnen. Andere alte und kranke Tiere, die aufgenommen werden, sind bereits erblindet oder taub, leiden an einer Herzschwäche oder an anderen Erkrankungen. Sie benötigen kontinuierliche tierärztliche Überwachung, Diätfutter und Medikamente.

Für einige dieser Tiere beinhaltet die Aufnahme in den Tieroasen so etwas wie eine Sterbebegleitung. Diese Tiere, die niemand mehr haben will, haben eine Lebenserwartung von nur noch wenigen Monaten oder vielleicht einem Jahr. Die kurze Zeit, die diesen Tieren noch verbleibt, für sie lebenswert zu gestalten, ist eine der Hauptaufgaben dieser beiden Tieroasen. Dies ist nur möglich durch die Hilfe der Tierärzte, die diese Tiere begleiten - und Ihre Hilfe.

Den richtigen Zeitpunkt zu finden, Abschied zu nehmen von einem alten, kranken und doch so lieb gewonnenen Tier, ist und bleibt die schwierigste und immer wieder schmerzhafteste Entscheidung, der wir Menschen uns zu stellen haben.

 

Patenschaften

Der Verein sucht Paten für die Tiere in den Tieroasen Berlin-Brandenburg und Südeifel. Alle Tiere werden demnächst auf der Vereinsseite vorgestellt.