|
Tieroase am Regenbogen e.V.
Der Verein wurde am 09. Juni 2007 gegründet. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit wurde am 18. Juli 2007 erteilt. Am 10. September 2007 wurde der Verein bei dem zuständigen Vereinsregister eingetragen.
Freistellungsbescheid des Finanzamtes vom 05.08.2008: Die Körperschaft Verein „Tieroase am Regenbogen“ e.V. fördert folgende allgemein als besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke:
Förderung des Tierschutzes
Neben allgemeinen Tierschutzaufgaben unterstützt der Verein, gemäß seiner begrenzten finanziellen Möglichkeiten durch Futterspenden und Übernahme von Tierarztkosten zwei Gnadenhöfe, auf denen derzeit circa (zeitweise sind es mehr) 20 Hunde, 10 Katzen, einige Minischweine und Gänse gehalten werden. Dies sind:
Tieroase Berlin-Brandenburg (Beate Busse Bequet) undTieroase Südeifel (Inge Bassi) Der Verein Tieroase am Regenbogen e.V. und die Gnadenhöfe Tieroase Berlin-Brandenburg und Tieroase Südeifel:
- Erhalten keine finanzielle Unterstützung eines Tierschutzdachverbandes oder Fördermittel.
- Es werden keine Gehälter oder finanzielle Zuwendungen für die Betreuung und Versorgung der Tiere bezahlt.
- Es gibt keine regelmäßigen Einnahmen durch die Vermittlung von Tieren, da die Tiere nicht vermittelbar sind.
- Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
- Die Unterhaltskosten für die Tiere (Futter, Katzenstreu, Stroh usw.) belaufen sich pro Gnadenhof auf ca. 500,00 Euro pro Monat – ohne Tierarztkosten und Medikamente. Bisher bezahlen wir, die Betreiber der Gnadenhöfe, diese Kosten fast ausschließlich privat aus eigener Tasche.
- Auch die Tierarztkosten (regelmäßige Impfungen, regelmäßige präventive Entwurmung und Zeckenbehandlung, Zahnsanierungen, Operationen, Untersuchungen bei Spezialisten, z.B. Herzultraschall usw.) und Kosten für Medikamente bezahlen wir ebenfalls aus eigener Tasche.
Helfen Sie uns helfen!
Jede noch so kleine Spende kommt direkt und ohne Abzüge den Tieren zugute.
Sie können aber auch helfen, indem Sie eine Patenschaft übernehmen für eines der Tiere auf den beiden Gnadenhöfen.
Die Entstehung des Namens „Tieroase am Regenbogen“:
Die Tieroase am Regenbogen – sie ist eine Oase für Tiere, die wir in Berlin-Brandenburg und in der Südeifel geschaffen haben. Eines Tages, als ich nach einem Gewitter nach draußen ging, sah ich am Himmel einen Regenbogen. Er hatte sich wie ein schützendes Dach über das Grundstück gelegt. Als ich den Regenbogen am Himmel so ansah, bis er irgendwann verblasste und schließlich ganz verschwunden war, da überkam mich ein sonderbares Gefühl. Es war ein Gefühl der Geborgenheit, Schutz und Sicherheit für die, die hier endlich ein endgültiges Zuhause gefunden hatten und eine Verbundenheit mit denen, die hier von uns Abschied nehmen mussten. Da kam mir die Regenbogenbrücke in den Sinn. Für viele unserer Tiere ist der Weg über die Regenbogenbrücke nicht in weiter Ferne, wenn sie zu uns kommen. So ist der Name Tieroase am Regenbogen entstanden.
|
Die Tiere auf dem Logo, die im Schutze des Regenbogens ein endgültiges Zuhause gefunden haben, sind einige unserer Tiere. Da ist Gansi, eine ehemalige Weihnachtsgans, Foxhound Bella, ein ehemaliger Laborhund, Minischwein Karli, der einst in einem kleinen Käfig vor sich hin dümpelte und Kater Felix, ein Wegwerftier, der dann mit 70 anderen Tieren in einer Wohnung eingesperrt war. Vier traurige Schicksale von vielen, die nun ein artgerechtes Leben führen dürfen.
|
In den beiden Tieroasen finden hauptsächlich alte, kranke und nicht mehr vermittelbare Tiere ein dauerhaftes Zuhause. Die aufgenommenen Tiere leben in Gemeinschaft mit Menschen und Artgenossen. Hier gibt es keine Zwinger oder Leinenzwang, sondern eine Rudelhaltung. Hier leben alle Zwei- und Vierbeiner zusammen in einer großen Familie. Haus und Grundstück stehen ihnen uneingeschränkt zur Verfügung.
Die Mehrzahl der Hunde sind ehemalige Laborhunde, bzw. Versuchstiere. Aber auch einige Minischweine sind ehemalige Versuchstiere. Einige der Hunde sind ehemalige Meutehunde aus einer Jagdmeute, die aus Altersgründen oder krankheitsbedingt „jagduntauglich“ geworden sind. Doch auch Hunde aus Tierheimen und Abgabetiere von Privatpersonen haben hier ein endgültiges Zuhause gefunden.
Die Katzen, ebenfalls zumeist alt und/oder krank wurden von Privatpersonen, Tierheimen und Tierärzten übernommen.
Viele der Tiere weisen durch eine nicht artgerechte Haltung Verhaltensstörungen auf. Sie können uns nicht sagen, was sie alles durchgemacht haben und ertragen mussten. Oft dauert es sehr lange, bis sie begreifen, dass es Menschen gibt, denen sie vertrauen können. Es ist die Zeit, die die Wunden heilen lässt, und diese Zeit geben wir ihnen. Andere alte und kranke Tiere, die aufgenommen werden, sind bereits erblindet oder taub, leiden an einer Herzschwäche oder an anderen Erkrankungen. Sie benötigen kontinuierliche tierärztliche Überwachung, Diätfutter und Medikamente.
Für einige dieser Tiere beinhaltet die Aufnahme in den Tieroasen so etwas wie eine Sterbebegleitung. Diese Tiere, die niemand mehr haben will, haben eine Lebenserwartung von nur noch wenigen Monaten oder vielleicht einem Jahr. Die kurze Zeit, die diesen Tieren noch verbleibt, für sie lebenswert zu gestalten, ist eine der Hauptaufgaben dieser beiden Tieroasen. Dies ist nur möglich durch die Hilfe der Tierärzte, die diese Tiere begleiten - und Ihre Hilfe.
Den richtigen Zeitpunkt zu finden, Abschied zu nehmen von einem alten, kranken und doch so lieb gewonnenen Tier, ist und bleibt die schwierigste und immer wieder schmerzhafteste Entscheidung, der wir Menschen uns zu stellen haben.
Patenschaften
Der Verein sucht Paten für die Tiere in den Tieroasen Berlin-Brandenburg und Südeifel. Alle Tiere werden demnächst auf der Vereinsseite vorgestellt.
|